Workshop „Kreatives Schreiben“

23.02.2016 10:00 - 25.02.2016 14:00
Landratsamt
Kaiser-Wilhelm-Straße, Saarlouis, Deutschland

23. – 25. Februar 2016:
Start des Workshops „Kreatives Schreiben“ mit Autor Andreas Drescher
Im Rahmen der 200-Jahr-Feierlichkeiten und des Schulentwicklungsprogramms „Gemeinsam Schule gestalten – Landkreis Saarlouis macht Schule“ lädt der Landkreis Saarlouis alle Schüler/innen ab 16 Jahren zur Teilnahme an einem Kurs „Kreatives Schreiben – Kritische Arbeit an eigenen Texten“ des Autors Andreas H. Drescher ein.
Als Bewerbung bitten wir um Einsendung eines 1-2 seitigen literarischen Textes, gleich welcher Gattung. (Gedicht, Kurz-Kurz-Geschichte, Roman-Anfang, Essay, Theater-Szene, Drehbuch etc.) zum Thema „Geschichten einer Gegend“, anhand derer unser Autor die bis zu 12 Teilnehmer des kostenlosen, dreitägigen Kurses bestimmen kann.

Der Kurs findet am 23., 24 und 25. Februar 2016, jeweils von 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr im Kleinen Sitzungssaal des Landratsamtes statt.
Die Teilnehmer/innen werden verschiedene zugleich kritische wie kreative Methoden in Bezug auf ihre eigenen Texte kennenlernen. Grundlage ist dabei Dreschers Erzählungsband „Die Rückkehr meines linken Armes – Geschichten einer Gegend“, der seinerseits auf der poetischen Bearbeitung von Interviews mit Menschen beruht, die im Kreis Saarlouis und Umgebung wohnen. (Buchvorstellung am 01. März, 19 Uhr im Landratsamt).

Ansprechpartnerin:
Natalie Sadik
Schulentwicklungsplanerin / Programmleiterin Gemeinsam Schule gestalten – Landkreis Saarlouis macht Schule
Amt für Schulen, Kultur und Sport
Kaiser-Wilhelm-Straße 4-6
66740 Saarlouis


ZUM BUCH „DIE RÜCKKEHR MEINES LINKEN ARMES“ VON ANDREAS H. DRESCHER

„Aha! Die Rückkehr meines linken Armes? Was für ein erstaunlicher Titel!“, werden Sie sagen. Dabei erzählt Andreas H. Drescher in diesem Buch ganz einfache Geschichten. Denn der Autor legt seinen Erzählungen die Erfahrungen von Bewohnern seiner saarländischen Heimatregion zugrunde und begleitet sie dabei nicht nur unter Tage oder ins Gefängnis, sondern bis in die Gegenden des Weißen Nils oder zum indischen Nektarsee. Dreschers Arbeit fußt dabei zunächst auf Gesprächen mit Menschen, die im Austausch sonst häufig „mit Links“ behandelt werden: etwa im Fall des Vikars, der nur noch als Hochzeits-Dienstleister behandelt wird, beim Besitzer des indischen Restaurants, mit dem in der Regel nur wenige Sätze gewechselt werden – oder im Fall des alten Sonderlings, der in den Dörfern nach kurzen Stößen in seine Trompete Nachrichten ausruft, die niemand hören will. Diese Zeitzeugen macht Drescher weniger zu Portraitierten, als vielmehr zu poetischen Paten seiner Erzählungen, indem er das Interview-Material neu gestaltet und dem Leser so noch eindringlicher erfahrbar macht. Durch dieses Verfahren ist zunächst dem Autor sein „linker Arm“ wiedergekehrt, das heißt: sein Zugang zu Gesprächspartnern, der er allzu lange allzu nachlässig behandelt hatte. Eine Erfahrung, die sich, wie er hofft, auch auf Sie, seine Leser, überträgt.



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